Halbfinaleinzug perfekt

Zwei Tage nach der Niederlage gegen die erste Mannschaft des PSV Stuttgart können die Wasserfreunde Gemmingen die zweite Mannschaft des gleichen Vereins im Pokalviertelfinale bezwingen. Nach einer abwechslungsreichen und umkämpften Partie siegen sie mit 10:8(3:4, 3:1, 0:1, 4:2).
Die Gemminger Wasserballer verschliefen den Beginn der Begegnung komplett. Schneller als sie schauen konnten fielen die Gegentore. Nach gerade einmal 79 Sekunden lagen die WfG-ler mit 0:3 zurück. Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und man kämpfte sich zurück ins Spiel und schaffte den 3:3 Ausgleich. Durch einen strittigen Strafwurf kann das Heimteam das erste Viertel für sich entscheiden. Im zweiten Viertel müssen die Gemminger zwar erneut ein schnelles Gegentor hinnehmen, aber danach stehen sie besser in der Abwehr und lassen nicht mehr viele Chancen zu. Im Angriff werden endlich auch die Überzahlsituationen konsequent genutzt. Durch drei Tore in Folge können die Wasserfreunde bis zur Halbzeit mit 6:5 in Führung gehen. Im ereignisarmen dritten Viertel können die Gemminger leider nicht weiter Vorlegen. Ganz im Gegenteil: sie müssen sich bei ihrem Torwart Helmut Korkisch bedanken, der mit seinen Paraden dafür sorgte, dass sie nur den Ausgleichstreffer hinnehmen müssen. Im letzten Spielabschnitt können die WfG-ler den neuerlichen Rückstand schnell ausgleichen. Danach überstehen sie zwei Unterzahlsituationen ohne Gegentor, können aber selbst zwei Tore zur 9:7 Führung werfen. Auch durch den Anschlusstreffer zum 8:9 lassen sie sich jetzt nicht mehr aus der Ruhe bringen. Ein schneller Konter bringt eine Minute vor Abpfiff das 10. Tor der Wasserfreunde und damit die Entscheidung zu ihren Gunsten.
Im Halbfinale treffen die Wasserfreunde auf den Sieger der Begegnung
SV Cannstatt IV gegen PSV Stuttgart I.
Für die Wasserfreunde spielten:
Helmut Korkisch (im Tor), Sven Waldmann, Markus Henrich, Nils Feidengruber(3 Treffer), Ralf Bär(1), Ulrich Schelle, Daniel Haag(2) Simon Kübler(3), Stephan Kölmel, Lennart Schönfelder, Patrick Mach, Lennart Schönfelder, Jochen Pimpl und Mike Kösser(1)